5 Strategien für einen strukturierten Weg zur inneren Klarheit
Selbstfindung ist kein esoterischer Luxus, sondern ein strategischer Prozess – besonders für Menschen mit hoher Verantwortung. Wer große Erfolge erzielt, kennt oft trotzdem das Gefühl innerer Leere. Der Job dominiert das Leben, doch wer sind Sie außerhalb dieser Rolle?
Bevor Sie in endlosen Gedankenspiralen verharren oder sich mit schnellen Ablenkungen beruhigen: Es gibt bessere Wege. Mit diesen fünf Strategien gewinnen Sie Klarheit – nachhaltig und effektiv.
1. Reflexion als Erfolgsgewohnheit etablieren
Selbstfindung beginnt mit ehrlicher Selbstbeobachtung. Ohne regelmäßige Reflexion ist es fast unmöglich, Muster zu erkennen, bewusste Veränderungen vorzunehmen und langfristig authentischer zu leben. Doch oft bleibt Reflexion im stressigen Alltag auf der Strecke – oder sie wird ineffektiv, weil wir uns Dinge nicht eingestehen wollen oder sie zu oberflächlich bleibt. Der Schlüssel liegt darin, Reflexion als feste Gewohnheit mit klaren Fragen und Methoden in den Alltag zu integrieren.
Tägliche 10-Minuten-Routine:
- Was hat mir heute Energie gegeben? (Menschen, Aufgaben, Erlebnisse)
- Was hat mir Energie geraubt? (Stressoren, Konflikte, Selbstzweifel)
- Gab es Momente, in denen ich nach meinen Werten gehandelt habe?
- Habe ich mich von äußeren Erwartungen leiten lassen oder nach meinen eigenen Maßstäben entschieden?
- Was hätte ich heute anders machen können, um näher an meinem idealen Selbst zu sein?
Tipp: Schreiben Sie Ihre Gedanken in ein Notizbuch oder nutzen Sie eine App wie „Day One“ oder „Notion“.
2. Werte als inneren Kompass nutzen
Warum sind Werte gerade in unsicheren Zeiten entscheidend?
- Sie verhindern Entscheidungsparalyse: Unsicherheit erzeugt oft Angst – und Angst führt dazu, dass wir Entscheidungen aufschieben oder von äußeren Faktoren steuern lassen. Ein klar definierter Wertekompass hilft, in schwierigen Momenten schnell und zielgerichtet zu handeln.
- Sie bieten Stabilität in einem unstabilen Umfeld: Wenn alles um Sie herum schwankt – Märkte, Jobstrukturen, Erwartungen – brauchen Sie etwas, das nicht schwankt. Ihre Werte sind das Fundament, das Ihnen Orientierung gibt.
- Sie schützen vor Fremdsteuerung: Ohne klare Werte lassen wir uns von äußeren Erwartungen, kurzfristigen Trends oder der Meinung anderer beeinflussen. Werte helfen Ihnen, unabhängig zu bleiben und Ihre Entscheidungen so zu treffen, dass sie sich für Sie richtig anfühlen – nicht nur für Ihr Umfeld.
Klären Sie für sich:
- Wann habe ich mich in meinem Leben am klarsten und selbstbewusstesten gefühlt?
- Welche Prinzipien sind mir wichtiger als kurzfristiger Erfolg?
- Welche Werte verletze ich am meisten, wenn ich unter Druck gerate?
Wählen Sie anschließend drei zentrale Werte, die für Sie essenziell sind. Beispiele:
- Integrität – „Ich bleibe mir selbst treu, auch unter Druck.“
- Wachstum – „Ich entwickle mich kontinuierlich weiter.“
- Authentizität – „Ich spiele keine Rolle, sondern lebe meine Überzeugungen.“
Ihr Werte-Check für schwierige Entscheidungen:
- Passt diese Entscheidung zu meinen drei Kernwerten?
- Handle ich aus Überzeugung – oder aus Angst vor Konsequenzen?
- Wenn ich in 10 Jahren zurückblicke: Wäre ich stolz auf diese Entscheidung?

3. Selbstwirksamkeit durch kleine Schritte
Warum sind schon kleine Veränderungen so mächtig?
- Sie reduzieren Überforderung: Große Veränderungen wirken oft einschüchternd und führen dazu, dass wir sie aufschieben. Kleine, machbare Schritte nehmen die Angst vor dem ersten Schritt.
- Sie erzeugen Aha-Erlebnisse: Jede kleine Veränderung, die du umsetzt, stärkt das Vertrauen in deine eigene Fähigkeit, dein Leben aktiv zu gestalten. Mit jedem kleinen Erfolg wächst Ihr Selbstbewusstsein.
- Sie helfen, neue Routinen aufzubauen: Nachhaltige Veränderung geschieht nicht durch eine große Entscheidung, sondern durch tägliche Gewohnheiten. Wenn Sie jeden Tag 1% besser werden, sind Sie in einem Jahr um 365x besser.
So setzen Sie kleine Veränderungen um:
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Statt „Ich muss mich gesünder ernähren“ → Jeden Morgen 1 Glas Wasser mehr trinken
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Statt „Ich brauche mehr Bewegung“ → Jeden Tag 5 Minuten spazieren gehen
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Statt „Ich will fokussierter arbeiten“ → Eine Stunde ohne Handy arbeiten
Warum das funktioniert? Weil diese Veränderungen so klein sind, dass Ihr Gehirn keinen Widerstand aufbaut – aber mit der Zeit zu neuen Routinen werden.
Wenn Sie also feststecken oder das Gefühl haben, keine Optionen zu haben, probieren Sie bewusst etwas Neues aus – aber in kleinem Rahmen.
Beispiele:
- Führungskraft, die ihre Kommunikation verbessern will: In jedem Meeting eine gezielte Frage stellen, anstatt nur zuzuhören.
- Gründer, der neue Märkte erschließen will: Einen neuen Ansatz für eine Woche testen, statt sich ewig theoretisch darauf vorzubereiten.
- Mitarbeiter, der sich überfordert fühlt: Einmal pro Tag bewusst „Nein“ sagen, um Grenzen zu testen.
4. Externe Perspektiven nutzen – Coaching als Gamechanger
Manchmal stecken wir fest, weil wir zu nah dran sind.Wir drehen uns in Grübelspiralen, hinterfragen uns selbst oder sind so tief in unseren Routinen verstrickt, dass wir gar nicht bemerken, dass es alternative Wege gibt. Genau hier kommt die Kraft externer Perspektiven.
Aber warum sehen wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht?
• Wir sind zu nah dran:
Unser eigenes Leben betrachten wir oft durch eine emotionale Brille. Wir haben Ängste, Erwartungen und Muster, die uns unbewusst steuern. Ein externer Coach oder Mentor bringt neutrale Klarheit und zeigt uns Optionen, die wir selbst übersehen.
• Wir erzählen uns selbst Geschichten, die uns begrenzen:
Viele Menschen hängen an negativen Glaubenssätzen wie:
„Ich habe keine Wahl.“
„So war es schon immer, also wird es auch so bleiben.“
„Ich kann das nicht ändern, weil …“
• Unser Gehirn liebt Gewohnheiten:
Je länger wir in einer bestimmten Denkweise oder einem bestimmten Umfeld verharren, desto schwieriger wird es, neue Perspektiven zu entwickeln.
Ein professioneller Coach stellt die richtigen Fragen, die Sie zwingen, über Ihre Annahmen nachzudenken:
Beispiele für kraftvolle Coaching-Fragen:
- „Was wäre, wenn du bereits die Lösung hättest – was würdest du dann tun?“
- „Welche Option blendest du gerade aus, weil sie unbequem ist?“
- „Wenn du einem Freund in der gleichen Situation einen Rat geben müsstest – was würdest du sagen?“
Diese Fragen führen dich automatisch zu neuen Lösungen und Handlungsmöglichkeiten.
Ein guter Sparringspartner hilft Ihnen, diese Fallen zu erkennen – und bewusst klügere Entscheidungen zu treffen.
Denken Sie daran – Sie können nicht alles allein sehen – ein externer Blickwinkel bringt neue Klarheit.
Wenn Sie nicht länger im Nebel stehen möchtest, lassen Sie uns sprechen.
Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 172 435 6202 oder per E-Mail an info@fiala-coaching.de.
5. „Was wäre, wenn ...?“ – Denkweisen durchbrechen und neue Lösungen entdecken
Manchmal steckt man so tief in alten Mustern fest, dass man sich nicht einmal vorstellen kann, dass es eine andere Möglichkeit gibt. Unser Gehirn liebt Gewohnheiten und Routinen – sie sparen Energie und geben uns ein Gefühl von Sicherheit.
Das Problem? Wenn wir immer das Gleiche tun, werden wir auch immer die gleichen Ergebnisse bekommen. Ein einfacher, aber unglaublich wirkungsvoller Trick, um neue Lösungen zu finden, ist die „Was wäre, wenn …?“-Methode. Sie zwingen Sie, bestehende Annahmen zu hinterfragen und alternative Handlungsweisen zu testen – und genau das kann zu völlig neuen Perspektiven führen.
Warum ist diese Technik so wirkungsvoll?
1️. Sie durchbricht festgefahrene Denkmuster
2️. Sie reduziert Ängste vor Veränderung
Statt sich sofort zu einer großen Veränderung zu verpflichten, können Sie es gedanklich testen. Dadurch fällt die Hemmschwelle, neue Wege auszuprobieren.
3️. Sie erweitert Ihre Entscheidungsoptionen
Viele Menschen sehen nur „Plan A“ oder „Plan B“ – doch oft gibt es viel mehr Lösungen, die erst sichtbar werden, wenn man bewusst nach Alternativen sucht.
Und so nutzen Sie die „Was wäre, wenn …?“-Methode gezielt:
1️. Unbewusste Annahmen entlarven
Erkenne, welche Glaubenssätze dich steuern. Oft sind es Gedanken wie:
❌„Ich kann das nicht ändern.“
❌ „So läuft es halt in meiner Branche.“
❌ „Ich habe keine Wahl.“
🚀 Frage Sie sich stattdessen:
🔹 Was wäre, wenn das nicht wahr wäre?
🔹 Was wäre, wenn ich diese Annahme einfach mal teste?
🔹 Was wäre, wenn ich genau das Gegenteil mache?
2️. Bewusst das Gegenteil von dem tun, was Sie gewohnt sind
Ein effektiver Weg, um neue Lösungen zu entdecken, ist radikal anders zu handeln als bisher.
Immer gestresst in Meetings? → Sprechen Sie bewusst langsamer, machen Sie Pausen, reduzieren Sie Füllwörter.
- Konflikte mit Kollegen? → Frage Sie sich: Was wäre, wenn ich zuerst nach ihrem Standpunkt frage?
- Das Gefühl, nie Zeit zu haben? → Testen Sie eine Woche lang, bewusst „Nein“ zu unwichtigen Aufgaben zu sagen.
- Immer der/die Erste, der sich in Diskussionen äußert? → Warten Sie einmal bewusst und beobachten Sie, was passiert.
- Immer in der gleichen Routine? → Arbeiten Sie einen Tag lang an einem anderen Ort, ändere Sie Ihre deine Tagesstruktur.
3️. Zukunftsszenarien durchspielen
Wenn Sie vor einer Entscheidung stehst, stellen Sie sich verschiedene Alternativen vor und spiele Sie sie gedanklich durch.
- Was wäre, wenn ich diese Entscheidung treffe – wie würde mein Leben in einem Jahr aussehen?
- Was wäre, wenn ich genau das Gegenteil entscheide – wie würde sich das auswirken?
- Was wäre, wenn es eine dritte Möglichkeit gibt, die ich noch nicht bedacht habe?
Beispiel:
👉 Entscheidung: Soll ich mich beruflich verändern?
- Szenario 1: Ich bleibe und finde Wege, meinen aktuellen Job erfüllender zu gestalten.
- Szenario 2: Ich wechsle den Job – was sind die Chancen und Risiken?
- Szenario 3: Ich starte parallel ein Nebenprojekt, um neue Möglichkeiten zu testen.
Dieses gedankliche Durchspielen helfen Ihnen, Ihre Ängste abzubauen und bessere Entscheidungen zu treffen.
Fazit
Selbstfindung ist kein Luxus, sondern eine essenzielle Führungsaufgabe – für dich selbst und Ihr Umfeld. Wer sich selbst nicht klar führt, kann auch andere nicht nachhaltig inspirieren.
Der Prozess erfordert keine radikalen Umbrüche, sondern klare Reflexion, bewusste Entscheidungen und strategische Unterstützung.
Manchmal reicht eine kleine Perspektivänderung, kleine Anfangsschritte um große Fortschritte zu machen.
Wenn Sie diesen Weg gezielt angehen möchten, begleite ich Sie gerne dabei – mit erprobten Methoden und einer klaren Strategie.
Was wäre also wenn…..?
3 empfehlenswerte Bücher als Hilfe um zu sich selbst zu finden
1. "Die 7 Wege zur Effektivität" von Stephen R. Covey
Dieses Buch („Die 7 Wege zur Effektivität„) bietet einen umfassenden Leitfaden für persönliche Entwicklung und Effektivität. Covey präsentiert sieben Gewohnheiten, die Menschen dabei helfen können, ihre Ziele zu erreichen und ein erfülltes Leben zu führen. Von proaktiver Selbstgestaltung bis hin zur Schärfung des Verständnisses für Win-Win-Situationen bietet dieses Buch praktische Werkzeuge für den persönlichen und beruflichen Erfolg.
2. "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle
Eckhart Tolle führt die Leser auf eine Reise zur Erleuchtung und einem bewussteren Leben. Das Buch („Jetzt! Die Kraft der Gegenwart„) betont die Bedeutung des gegenwärtigen Moments und wie man durch Achtsamkeit Frieden und Glück finden kann. Tolle kombiniert Weisheiten aus verschiedenen spirituellen Traditionen und bietet praktische Anleitungen, um den Geist zu beruhigen und das eigene Bewusstsein zu schärfen.
3. "Selbstbetrachtungen" von Marcus Aurelius
Marcus Aurelius, römischer Kaiser und Stoiker, hinterließ mit „Selbstbetrachtungen“ eine einzigartige Sammlung philosophischer Gedanken. In seinen persönlichen Notizen reflektiert er über Tugenden, Gelassenheit und die Kunst des Lebens. Dieses Buch („Selbstbetrachtungen„) bietet zeitlose Weisheiten für die Selbstreflexion und die Suche nach innerer Stärke. Eine inspirierende Lektüre, die Einblicke in die stoische Philosophie gewährt und zum Nachdenken über die eigenen Handlungen anregt.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet es, sich selbst zu finden?
Die Suche nach sich selbst beinhaltet die Erkundung der eigenen Persönlichkeit, der Werte und Glaubenssätze, die im Übrigen auch negativ besetzt sein können. Sich selbst zu finden bedeutet, ein tiefes Verständnis für die Überzeugungen und Annahmen zu finden, die man über sich selbst oder über andere oder über die Welt hat, mit dem Ziel authentisch zu leben und im Einklang mit den innersten Bedürfnissen zu sein.
Es geht darum, die eigene Identität zu klären und ein erfülltes, selbstwirksames Leben zu gestalten, das den eigenen Werten und Prinzipien entspricht.
Wann beginnt die Selbstfindungsphase?
Die Selbstfindungsphase kann zu verschiedenen Zeiten im Leben beginnen. Oft tritt sie auf, wenn Menschen mit Herausforderungen, Unsicherheiten oder langanhaltenden Stress konfrontiert werden.
Lebensübergänge wie der Eintritt ins Erwachsenenalter, berufliche Veränderungen, Beziehungsprobleme oder persönliche Krisen wie Krankheiten können Auslöser für die Suche nach sich selbst sein. Es gibt jedoch keine festen Regeln, und jeder kann seinen eigenen Zeitpunkt für den Start der Selbstfindung wählen.
Wie lange geht die Selbstfindungsphase?
Die Dauer der Selbstfindungsphase ist individuell und kann von Person zu Person stark variieren. Es handelt sich nicht um einen festgelegten Zeitraum, sondern um einen kontinuierlichen Prozess der persönlichen Entwicklung. Während einige Menschen in kurzer Zeit bedeutende Fortschritte machen, kann es bei anderen länger dauern. Die Selbstfindung erstreckt sich oft über das gesamte Leben und erfährt verschiedene Phasen der Intensität.
Wie geht Selbstfindung?
Selbstfindung ist ein vielschichtiger Prozess, der verschiedene Ansätze erfordert. Einige Schlüsselmethoden umfassen:
- Selbstreflexion: Regelmäßiges Nachdenken (Vorsicht: damit ist nicht Grübeln gemeint) über eigene Gedanken, Gefühle und Handlungen.
- Achtsamkeit: Das bewusste Leben im Hier und Jetzt, um das eigene Bewusstsein zu schärfen.
- Exploration von Leidenschaften: Identifizierung und Verfolgung von Aktivitäten, die Freude und Erfüllung bringen.
- Werte definieren: Klarheit über persönliche Werte gewinnen und danach leben.
- Suche nach Unterstützung: Gespräche mit Freunden, Familie oder einem Coach, um Perspektiven zu erhalten und Herausforderungen zu bewältigen.
In einer Beziehung wieder zu sich selbst finden: Wie geht das?
In einer Beziehung zu sich selbst zu finden, erfordert Bewusstsein und Kommunikation. Hier sind einige Schritte, die helfen können:
- Ehrliche Selbstreflexion: Überprüfe, ob deine tieferen Bedürfnisse und Wünsche in der Beziehung erfüllt werden.
- Offene, respektvolle Kommunikation: Teile sachlich und respektvoll deine Gedanken und Gefühle mit deinem Partner, um Verständnis und Unterstützung zu erhalten.
- Setze klare Grenzen: Identifiziere, welche persönlichen Grenzen wichtig sind, und kommuniziere sie klar.
- Fokussiere auf Selbstliebe: Pflege deine eigene emotionale und physische Gesundheit, um in der Beziehung authentisch zu sein. Definiere was dir gut tut und was nicht. Kommuniziere auch das offen und respektvoll.
Die Selbstfindung in einer Beziehung erfordert Offenheit, Verständnis und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
In Meditation zu sich selbst finden, wie geht das?
Meditation hilft dabei, einen Raum zu schaffen für Selbstreflexion und Achtsamkeit. Durch regelmäßiges Meditieren lernt man den Geist zu beruhigen, innere Ruhe zu finden und sich besser auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Es entsteht eine tiefere Verbindung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen. Es unterstützt, das Selbstbewusstsein zu stärken und einen inneren Frieden zu empfinden, was oft zu einer tieferen Akzeptanz mit der eigenen Person führt.
Als Mutter zu sich selbst finden. Wie geht das?
Als Mutter zu sich selbst zu finden, kann eine Herausforderung sein. Deshalb hier einige Tipps:
- Selbstpflege: Nimm dir bewusst Zeit für Selbstpflege und persönliche Interessen. Schon kurze Pausen können helfen.
- Kommunikation: Teile deine Bedürfnisse mit deinem nahen Umfeld. Klare Kommunikation hilft, Unterstützung zu erhalten.
- Delegieren: Es ist völlig ok, Hilfe anzunehmen, um Zeit für sich selbst zu schaffen.
- Reflexion: Nimm dir Zeit für Selbstreflexion. Was macht dich in der jetzigen Lebensphase glücklich? Was fühlt sich stimmig an? Welche Ziele hast du für dich selbst?
- Akzeptanz: Lerne anzunehmen, dass es völlig in Ordnung ist, wenn du Zeit für dich in Anspruch nimmst. Das macht dich nicht zu einer weniger fürsorglichen Mutter.
Beziehung beenden, um zu sich selbst zu finden. Wie geht das?
Auch dieser Prozess ist eine große Herausforderung und eine bedeutende Entscheidung. Hier sind einige Schritte, die du in Betracht ziehen kannst:
- Selbstreflexion: Weshalb hast du das Bedürfnis, dich zu finden? Welche Ziele und Wünsche stehen im Mittelpunkt und können diese in der jetzigen Beziehung realisiert werden?
- Klare Kommunikation: Wenn die Entscheidung steht, ist es wichtig, fair mit dem Partner offen und ehrlich zu kommunizieren. Erkläre mit Respekt deine Gründe und Gefühle.
- Unterstützung: Suche dir in dieser Phase Unterstützung von Freunden, Familie und vielleicht sogar einer professionellen Unterstützung wie einem Paarberater, um durch diesen Prozess zu gehen.
- Selbstfürsorge: Nach der Trennung ist es immens wichtig, sich um sich selbst zu kümmern und schöne Dinge zu tun. Erkunde neue Aktivitäten, Interessen und Hobbys. Nimm dir Zeit für dich und habe Geduld mit deinen Gefühlen.
- Klare Grenzen setzen: Lege Grenzen fest, wie du mit deinem Ex-Partner umgehen möchtest. Es ist wichtig, Raum für deine eigene Selbstfindung zu schaffen.
Alleine Reisen, um sich selbst zu finden?
Das alleine Reisen kann eine kraftvolle Möglichkeit sein, sich selbst und seine wahren Bedürfnisse zu finden.
Selbstentdeckung: Es gibt die Freiheit, Dinge zu entdecken und auszuprobieren und Vorlieben zu erkunden, was zu einer tieferen Selbsterkenntnis führen kann.
Unabhängigkeit: Das alleine Reisen erfordert Mut und Selbstvertrauen, was dazu führen kann, deine Selbstständigkeit zu stärken.
Neue Perspektiven: Durch den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen und Kulturen gewinnst du neue Perspektiven, die deine Sichtweise nachhaltig erweitern.
Selbstbewusstsein: Dein Selbstbewusstsein wird gestärkt, indem du neue Fähigkeiten entwickelst, selbstständig mit verschiedenen Situationen und Herausforderungen umzugehen.
Entschleunigung: Alleine zu Reisen erlaubt es dir, deinen eigenen Zeitplan zu bestimmen und dich zu entschleunigen. Das wiederum schafft Raum für Reflexion.